Wilde, wunderschöne Bretagne – Ein „Reisebericht“

Ich bin definitiv keine Reisebloggerin. Allgemein sehe ich mich nicht wirklich als richtige Bloggerin, dafür schreibe ich nach „Blogger ABC“ einfach viel zu sporadisch und beachte vermutlich auch die wenigsten Richtlinien um mehr Leser anzulocken. Warum ich dann trotzdem einen Blogbeitrag über die Bretagne schreibe? Ganz einfach, weil ich Lust dazu habe.

Ich warne an dieser Stelle noch einmal vor: Das hier wird nicht professionell oder besonders strukturiert. Es wird auch nicht vor Details oder Restauranttipps triefen (davon gab es im Ort sowieso nur eins), dafür bin ich einfach viel zu vergesslich. Da liegt es auch nahe, dass ich euch auch keine genauen Wegbeschreibungen geben kann, denn mit Notizbuch rumlaufen finde ich dann auch etwas umständlich.

So, da ich euch ja die Bretagne eher zeigen, als beschreiben möchte, werden auch mehr Bilder als Text folgen. Ich hoffe ich kann euch für dieses schöne Fleckchen Erde ein bisschen begeistern 🙂

Zuerst einmal war die Hinfahrt ziemlich anstrengend. Wegen einiger Mautstellen und dem ein oder anderen Stau, haben wir anstatt 11 1/2 Stunden über 14 Stunden gebraucht. Dementsprechend froh waren wir bei der Ankunft, ihr könnt es euch vorstellen. Das Ziel war Lampaul-Plourzel, der fast westlichste Punkt von Frankreich.

Das Haus „La Chaumiere“ und vor allem unser Zimmer (Ich meine Hallo? Wundervoll im Yoga-Stil eingerichtet) waren so wunderschön und hat unsere Erwartungen weit übertroffen.

 

Allgemein haben wir viel unternommen, denn ihr müsst wissen, die Bretagne ist jetzt kein besonders heißer Ort und daher als Strandurlaub nur bedingt geeignet. Dazu kam, dass wir leider etwas Pech mit dem Wetter hatten, wobei Pech ja immer relativ ist, denn es ist das, was man daraus macht. Und das haben wir getan. Wir sind die Küste entlang gewandert, haben Städtchen in der Nähe besucht (besonders Morlaix ist ein Besuch wert), lagen auch am Strand (auch wenn es davon nur 4 richtig schöne Tage gab) und haben auch einfach mal nur faul rumgelegen und gelesen. Yoga und joggen über die Dünen hab es natürlich auch.

 

Hier seht ihr mal ein paar Bilder von verschiedenen Wanderungen. Die felsige Küste ist einfach atemberaubend. Jedes Mal, wenn wir eine Düne passiert haben und sich weitere Küstenabschnitte vor uns erstreckten, blieb mir der Atem weg. Ich kann das gar nicht beschreiben, aber die Landschaft hat mich ganz anders berührt, als es z.B. die Küste von Kroatien getan hat. Vielleicht weil sie so rau, so schön, so unberührt und wild ist. Und es war auch total egal, ob wir im Regen unterwegs waren, denn es war trotzdem wunderschön.

 

Das Schönste war eigentlich, dass wir diesen Urlaub gemeinsam mit meinem Papa, seiner Frau und meiner kleinen Schwester verbracht haben, denn das hat es schon seit fast 10 Jahren nicht mehr gegeben. Wahnsinn! Und es war toll, wenn auch ganz anders, als ein Pärchenurlaub alleine.

Alles in allem kann ich euch den Urlaub in der Bretagne mit ganzem Herzen empfehlen. Sie ist wunderschön! Seit ihr jedoch eher auf der Suche nach Halli-Galli oder braucht 30 Grad und täglich Strandwetter, ist die Bretagne eher nichts. Da sie auch am Atlantik liegt, daher auch Ebbe und Flut herrscht, ist das Wasser ziemlich kalt. Langes schwimmen kann ich nur in einem Neoprenanzug empfehlen. Ich bin jedoch ehrlich: Nächstes Jahr geht´s wieder nach Kroatien. Dort hängt einfach mein Herz. Was ich euch trotzdem mitgeben kann ist das Gefühl, das die Bretagne hinterlässt, denn…

„…Ich vermisse jetzt schon die Freiheit und dieses Gefühl am Meer. Die salzige Luft, den warmen Sand, die freundlichen und so hundelieben Bretonen, die Leichtigkeit, die unglaublich süßen Pfirsiche, das Geräusch des Meeres, wenn die Wellen sich an den Klippen brechen, die unendliche Weite der Strände und Dünen, das so knusprig weiche und leckere Baguette, einfach alles…“

 

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