Klassisches wunderbares Porridge (Vegan)

Nach gefühlt 500 Bildern von Porridge auf meinem Instagram-Account, habe ich mich dann mal aufgerafft und das Rezept für euch aufgeschrieben.

Es ist wirklich absolut einfach, schnell und variabel. Die Grundzutaten sind dabei immer gleich und auch für ein kleines Budget ein super Sattmacher.

 

Für eine große (wirklich große) Portion braucht ihr:

50 g feine Haferflocken
50 g grobe Haferflocken
200 ml Wasser
200 ml Hafermilch (oder andere)
1 TL Zimt
1/2 gematschte Banane (Den Rest on top)
Obst nach Geschmack

 

Und so geht´s:

  1. Haferflocken, Milch, Wasser und Zimt in einen Topf geben und langsam aufkochen lasse. Anschließend Hitze reduzieren.
  2. Die Banane matschen und zugeben. Noch etwas köcheln lassen und servieren, sobald die Milch komplett aufgesogen und eine cremige Konsistenz entstanden ist.
  3. Obst nach Wahl schneiden und auf das Porridge geben.

 

Auch lecker:

  • Schokolade hacken und drüber geben. Leicht geschmolzen ein Traum!
  • Andere Flocken verwenden. Zum Beispiel Dinkel, Hirse, Reis usw.
  • Gehackte Nüsse. Mein Favorit: Walnüsse!
  • Mal Kakao unterrühren. Schmeckt wie eine Sünde, ist aber super gesund.
  • Nussbutter drüber geben!

 

Das „Noo-Po“ aká Roggenmehl-Experiment & mein Weg zur Naturkosmetik

Ihr Lieben, hier ist er, der versprochene Beitrag zu meinen Erfahrungen mit No-Poo und allem was ich an Naturkosmetik bisher so ausprobiert habe.

Es hat eigentlich damit begonnen, dass ich mich mit Nachhaltigkeit und der ungemeinen Verschwendung auf der Welt auseinander gesetzt habe. Ich glaube, dass wir alle unseren Beitrag leisten können, und es auch durchaus tun, um diese Welt wieder ein Stückchen besser zu machen. Jeder auf seine eigene Weise und jeder in seinem eigenen Tempo. Sei es beim Einkauf vermehrt auf regionale Produkte, auf Bio-Label, auf natürliche Lebensmittel zu achten, oder gar verpackungsfrei einzukaufen. Es gibt einfach so viele Möglichkeiten, wie ein jeder von uns etwas tun kann.

Ich habe mich vor über einem Jahr dazu entschlossen vegetarisch zu leben, weil ich Tierquälerei nicht unterstützen möchte und weil ich auch sehr gut ohne Fleisch auskomme. Mein Körper hat es noch nie gebraucht und wird es auch nie! Aber das ist eben eine Entscheidung, die ich sehr persönlich getroffen habe.

Nun vor kurzen hat mir das alleine nicht mehr gereicht. Ich wollte mehr tun. Ich dachte mir einfach, ich kann mehr tun. Und so habe ich sehr auf Blogs über Naturkosmetik und No-Poo gelesen. Ohne Shampoo auskommen, geht sowas? Oh ja, das geht! Vor allem die Alternative sich mit Roggenmehl die Haare zu waschen, hat mich überzeugt. Die Nährstoffe aus dem Mehl sind einfach super für das Haar. Das erste mal habe ich auf dem Blog von Hello Pippa davon gelesen

Allerdings muss ich zugeben, dass mich die Zubereitung zuerst abgeschreckt hat und ich wochenlang mit dem Gedanken gespielt habe es einfach auszuprobieren und es schlussendlich doch nicht getan habe. Als dann die letzte Shampoo Flasche aufgebraucht war, dachte ich mir, „Scheiß drauf! Du probierst das jetzt einfach aus.“ Gesagt getan. Roggenmehl gekauft. 3 EL gesiebtes Mehl auf 10 EL Wasser angerrührt, kurz ruhen lassen und ab unter die Dusche.

Ich sag euch, das war ein Krampf! Sehr gewöhnungsbedürftig, damit die Haare und Kopfhaut einzumassieren. Aber hey, 6 Wochen hab ich es durchgehalten, danach hab ich aufgegeben. Die Anfangszeit war hart! Ich bin eigentlich durchgehend mit einem „Fett-Kopf“ rumgelaufen. Das war mir wirklich richtig unangenehm. Aber ich wusste ja wofür ich das tue – Kein Tierleid für ein fragwürdiges Kosmetikprodukt, kein Microplastik im Shampoo, keine unausprechlichen Inhaltsstoffe auf meiner Kopfhaut.

Jedenfalls habe ich die fettige Phase hinter mich gebracht. Meine Haare haben sich mehr oder weniger an die Abstinez von Chemie gewöhnt und ich habe mich etwas wohler gefühlt. Jedoch habe ich nach einer Zeit gemerkt, dass meine Kopfhaut vermehrt juckte und ärgerlicherweise sind auch immer mehr Rückstände vom Mehl in meinen Haaren zurück geblieben. Nach einigen Tagen hab ich dann aufgegeben.

Auf der Suche nach einer Alternative bin ich dann in einen kleinen Biomarkt bei uns und hab dort diese Seife entdeckt.

Kein Hokus Pokus, Kein Schnick Schnack. Natürlich, Vegan und 100% tierversuchsfrei! Und das Beste ist, meine Haare sind weder fettig, noch fühlen sie sich komisch an, noch habe ich irgendwelche Rückstände im Haar.

Und meine Kopfhaut fühlt sich endlich wieder super und frisch an. Ich kann euch diese Seife, es gibt sie auch noch in diversen anderen Sorten, nur empfehlen!

 

 

 

Was meine sonstige Kosmetikroutine angeht, habe ich auch noch nicht überall die beste Lösung gefunden, aber ich schreib euch gerne mal auf, was ich zur Zeit so benutze:

 

  • Reinigung:

Nur mit Wasser!

  • Gesichtscreme:

Ich creme mein Gesicht immer morgens und abends mit Kokosöl ein. Damit komme ich super zurecht und ich bekomme auch nicht vermehrt Pickel davon. Im Gegenteil. Meine Hautunreinheiten heilen viel schneller ab. Aber das kommt auch stark auf den eigenen Hauttyp an. Da streiten sich ja auch die Bloggerstimmen.

  • Bodylotion:

Ich benutzte zur Zeit eine Körperbutter von Alverde. Leider nicht 100% vegan, da Zulieferer nicht tierversuchsfrei arbeiten. Aber das wusste ich vor Kauf leider noch nicht. Manchmal nutzte ich auch Kokosöl. Vor allem bei Sonnenbrand oder durch Sonneneinstrahlung beanspruchter Haut super, da wie schon gesagt Entzündigungen viel schneller abheilen.

  • Duschgel:

Zurzeit benutze ich das Duschgel Lemon von Lavera. 100% Vegan, riecht toll, allerdings enthält es sehr viel Alkohol, was ich persönlich nicht so toll finde. Demnächst würde ich gerne eine natürliche Seife kaufen. Hat jemand eine Empfehlung?

  • Puder:

Ich benutze schon seit sehr langem kein Make-up mehr sondern, wenn überhaupt, mal Puder. Habe jetzt gerade eins von Alverde da, aber wie schon gesagt, leider nicht zu 100% vegan. Schade, ist sonst echt ein tolles Produkt.

  • Wimperntusche:

Mein einziges Add-on beim Schminken. Ich finde lange und volle Wimpern einfach toll! Ich habe vor kurzem herausgefunden, dass es in der Naturkosmetik leider kein wasserfestes Produkt gibt. Für einen Augen-Popler wie mich, ist das allerdings fatal. Ich sag nur Panda-Augen. Also hab ich geschaut, dass ich zumindest ein weitgehend tierversuchsfreies Produkt kaufe (Wie schon gesagt, jeder so wie er kann) und bin bei Essence fündig geworden. Und die Produkte sind sogar super günstig! Allerdings würde ich mich natürlich auch über eine bessere Alternative freuen.

  • Deo+Zahnspasta:

Bisher noch keine Naturkosmetik. Aber da bin ich dran. Vielleicht hat ja auch jemand von euch Tipps?


Mir ist es absolut wichtig, nicht nur meine Ernährung, sondern auch alles drum herum viel bewusster zu gestalten. Unsere Generation legt den Grundstein für alle folgenden. Außerdem investieren wir so auch in unsere Gesundheit. Chemie steckt in so vielem. Kein Wunder, dass die Krebserkrankungen immer weiter zunehmen.

Was ist mit euch? Habt ihr dahingehend schon Erfahrungen gesammelt? Oder absoluter Neuling? Erzählt mir doch gerne in den Kommentaren davon!

Let´s change this world together – For a better present, for a better future!

Schon wieder Veränderungen und Yoga-Liebe

Es ist ruhig geworden auf dem Blog. Für meinen Geschmack einfach viel zu ruhig. Und dabei habe ich doch gerade erst angefangen. Der Blog steckt ja noch in den Kinderschuhen. Und so wie es aussieht, wird er dort wohl noch etwas länger, wenn nicht für immer, bleiben. Aber eigentlich ist das doch auch gar nicht schlimm. Hatte ich doch nie den Plan „groß raus zu kommen“, oder gar mit dem Bloggen Geld zu verdienen. Einfach nur ein bisschen schreiben, Erfahrungen, Erlebnisse und Gedanken mit euch teilen. So war der Plan. Und ich will es immer noch!

Aber die letzten Wochen hat mich etwas gestört. Ich wusste nicht was, konnte es nicht benennen. Kennt ihr das? Wenn ihr das Gefühl habt, etwas ist nicht am richtigen Platz, aber zu dem Zeitpunkt wisst ihr einfach nicht was anders ist?

Es folgten viele erfolglose Schreibversuchen hier, glaubt mir ich hab es wirklich versucht, all das was ich euch mitteilen wollte, in Worte zu fassen. Doch es hat nicht funktioniert, also hab ich es einfach gelassen. In der Hoffnung, dass sich schon alles finden würde. Denn die Ideen waren ja alle da, wollten sich doch nur nicht richtig in einen sinnvollen Zusammenhang bringen lassen.

Mich hat das ganz schön geärgert, hatte ich mir doch vorgenommen so viel zu bloggen wie es nur geht. Dabei merkte ich gar nicht, wie sehr ich mich unter Druck setzte und immer unzufriedener wurde und sogar daran dachte, das Bloggen einfach ganz zu lassen. Mit den Gedanken „Das interessiert doch sowieso keinen“ oder „das hat doch bestimmt schon mal jemand anderes gebloggt“ hab ich mich noch mehr runtergemacht.

Doch in den letzten Tagen hab ich versucht heraus zu finden, was mich stört und was hier nicht mehr stimmt. Konnte ich mein Selbstmitleid doch auch nicht mehr leiden. Und gestern Abend, als ich meine zweite Yoga-Stunde geben durfte, wusste ich es. Ich hatte mich schon wieder verändert!

Habe ich vorher nur Yoga praktiziert, fühle ich es jetzt. Und habe ich vorher Yoga nur geliebt, lebe ich es jetzt. Es ist anders. So anders weil ich mich wieder verändere, weiter wachse. Und so anders weil ich dieses „Leben“ jetzt hautnah teilen darf. Das ist nichts virtuelles, es ist Real. Versteht mich nicht falsch, ich liebe das Bloggen hier oder auf Instagram, aber im Alltag ein Lächeln und ein Danke zu bekommen, macht mich so unglaublich glücklich. Ich bin euphorisiert und habe so viele Ideen.

Was sich nun ändern wird? Ganz ehrlich, das weiß ich nicht genau. Kenne ich meinen Weg doch auch nicht bis ins Detail. Lasse mich einen gewissen Grad sogar vom Leben treiben. Allerdings möchte ich euch sagen, dass obwohl mein Blog Soulfoodbylaura heißt, es nicht bedeutet, dass sich hier alles nur ums Essen dreht. Soulfood kann doch auch viel mehr sein: Zeit mit der Familie, ein schöner Spaziergang, eine Sporteinheit, Meditation oder eben Yoga. Soulfood bedeutet doch einfach nur „Seelenfutter“. Und das kann und darf alles sein!

Ich freue mich wenn ihr mich auf meiner Reise begleitet, in der es mit Sicherheit noch viel zu entdecken und zu erleben gibt.

Namaste!

Von süßen Frühstücksbrötchen (Vegan) und Zukunftsplänen

Als ich beim letzten Mal ein Brötchenrezept mit euch geteilt habe, habe ich euch von meinem „Versagen“, meinem Neuanfang erzählt. Nun ist etwas Zeit vergangen, vieles hat sich verändert, ich habe mich verändert. Und was ich jetzt gerade mache und wie es weiter geht möchte ich euch heute erzählen. Und weil ich Traditionen irgendwie mag, gibt es zu meinen verbalen Ausführungen, dann auch noch ein sehr leckeres Rezept für süße Frühstücksbrötchen. Super einfach, lecker, schnell und können daher auch ohne große Vorbereitungszeit morgens vor dem Frühstück gebacken werden. Frisch aus dem Ofen und noch warm schmeckchen sie sowieso am Besten.

Wer mir auf Instagram folgt, hat vielleicht mitbekommen, dass es beruflich nun ganz anders weitergeht. Ich habe mein Lehramtsstudium abgebrochen, um endlich das tun zu können, was mir Spaß macht. Mein Hobby zum Beruf machen. Eben genau das machen, was ich möchte und nicht, was vielleicht das Beste wäre. Möglicherweise bedeutet das auch weniger Geld, weniger Urlaub, weniger Freizeit, aber das Leben ist einfach zu kurz um einen Beruf auszuüben der einen nicht ausfüllt. Ich möchte meinen Beruf LEBEN, denn schlussendlich verbringe ich so viel Lebenszeit damit zu arbeiten und diese Zeit möchte ich einfach nicht verschwendet sehen.

Mein neuer Weg dreht sich vor allem um Gesundheit. Ich studiere nun dual den Master „Prävention, Sporttherapie und Gesundheitsmanagement“. Ich bin so zufrieden wie noch nie und freue mich sehr auf die nächsten 2 1/2 Jahre und auf alle Erfahrungen, die ich in dieser Zeit machen werde. Genau diese Erfahrungen möchte ich dann zukünftig an euch, an Unternehmen, an alle die sich dafür interessieren, weitergeben.

Gesundheit ist so wichtig wie noch nie, so kostbar. Meiner Meinung nach, muss einfach ein ganz anderes allgemeines Bewusstsein geschaffen werden. Nicht nur im sportlichen Bereich, sondern auch der Ernährung und der Psyche. Dieses Wissen muss aber auch vermittelt werden. Nicht nur bei jedem Einzelnen, sondern auch in der Arbeitswelt. Mein Ziel ist es, eben dieses Bewusstsein zu schaffen. Ein Umdenken in Gang zu setzten. Auch wenn ich alleine nicht viel bewegen kann.

Vielleicht sind das auch alles nur Visionen. Aber der Gedanke, einen kleinen Teil beitragen zu können, beflügelt mich und macht mich so optimistisch wie noch nie. Es ist noch ein weiter Weg und er wird nicht einfach, denn ich habe mir einiges vorgenommen. Nicht nur das duale Studium soll gemeistert werden, sondern ich plane auch noch eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin und im nächsten Jahr werde ich eine Yoga-Lehrer-Ausbildung beginnen. Ich freue mich auf diese Reise, auf alles was da kommen mag.

Gebt nicht auf ihr Lieben, auch wenn manches unerreichbar scheint. Doch es lohnt sich immer für seine Träume zu kämpfen!

 

Ein Rezept für 6 wunderbar leckere Frühstücksbrötchen:

Das kommt rein:

120 g Dinkelvollkornmehl
120 g Buchweizenmehl
120 g zarte Haferflocken (Wer mag kann auch Schmelzflocken nehmen, ich bevorzuge aber Haferflocken, da die Brötchen dann etwas mehr „Biss“ haben)
1/2 TL Vanille
2 TL Backpulver
260 g (Soja)Joghurt
1 Apfel (sehr klein geschnitten)
3 EL Rosinen
40 g Kokosblütenzucker
40 g Dattelsirup/Ahornsirup
Prise Salz

Und so geht´s:

  1. Mische alle trockenen Zutaten gut durch. Gib dann den Sirup und den Joghurt dazu. Erst mit einer Gabel durchrühren und dann mit den Händen zu einem Teig verkneten.
  2. Den Apfel in kleine Stücke schneiden und mit den Rosinen zum Teig geben und gut verkneten. Den Teig in 6 gleich große Stücke teilen und zu Brötchen formen.
  3. Die Brötchen auf ein Backblech geben, etwas platt drücken und kreuzweise einschneiden. Bei 180 Grad Umluft etwa 20 Minuten backen.

Lasst es euch schmecken!

Gesunde Süßigkeiten Teil II (selbstgemacht, schnell & vegan)

Im letzten Beitrag habe ich euch ja bereits ein paar meiner Lieblinge in Sachen „gekaufte“ Süßigkeiten vorgestellt. Den Beitrag findet ihr auch nochmal hier.

Heute geht´s  um Süßigkeiten, die ihr wirklich ganz schnell und easy Zuhause selbst machen könnt. Sie sind weder teuer, noch braucht ihr irgendwelche fancy Zutaten. Begnadeter Koch muss man auch nicht zwingend sein, denn gesund Naschen ist nämlich nicht so schwierig wie viele vielleicht denken.

Dafür habe ich mir eine Süßigkeit, die jeder wohl kennt, mal zur Brust genommen und mit gesunden Zutaten hergestellt. Es geht um Schokocrossies. Ja genau, die gehen auch mit guten, gesunden Zutaten.

 

Ihr braucht:

60 g Cornflakes (ungesüßt)
60 g Mandelstifte
200 g Schokolade (min 70%)
1 EL Kokosöl
1 TL Vanille
1 EL Ahornsirup

So geht´s:

  1. Die Schokolade und das Kokosöl vorsichtig über dem Wasserbad schmelzen. Vanille und Ahornsirup unterrühren.
  2. Cornflakes und Mandelstifte bereitstellen, die geschmolzense Schokolade zufügen und gut mischen. Mithilfe eines Teeloffels kleine Häufchen auf ein Backpapier setzten und trocknen lassen.

Ich hoffe es schmeckt euch!

In Teil III zeige ich euch dann noch eines meiner liebsten Süßigkeiten-Rezepte, welches allerdings ein kleines bisschen aufwendiger, die Mühe aber absolut wert ist!




 

You need:
60 g cornflakes
60 g almond flakes
200 g dark chocolate (70% min.)
1 EL coconut oil
1 TL vanilla
1 EL maple syrup

How to do:

  1. First melt the chocolate with the coconut oil carefully over the water bath. Add vanilla and maple syrup and stir well.
  2. Put cornflakes and almond flakes in a bowl. Add melted chocolate and mix well. Put little balls on a baking sheet and let it complety dry.

Enjoy!

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Gesunde Süßigkeiten Teil I (Vegan)

Vor kurzem hat mich eine Freundin angesprochen, ob ich denn nicht mal einen Blogbeitrag zum Thema „Gesunde Süßigkeiten“ schreiben könnte. Da dachte ich mir, das hat doch Potenzial für eine kleine Reihe. Heute steht also Teil I an und hier geht´s um gekaufte, gute und gesunde Süßigkeiten. Also kleine Leckereien, die ihr vor allem im Biomarkt, im Drogeriemarkt oder auch online kaufen könnt.

Mein absoluter Favorit ist LOVECHOCK. Einfach die Geilste, Beste, Hammermäßigste Schokolade die es gibt. Mittlerweile habe ich auch schon fast alle Sorten durch und kann definitiv sagen: Ich liebe sie!

Das Beste ist ja auch einfach, dass die Schokolade vegan ist und darüber hinaus roh hergestellt wird, also noch alle Nährstoffe des Kakaos vorhanden sind und ihr so ein echt prima Produkt bekommt. Außerdem finde ich die kleinen Botschaften, die in der Verpackung versteckt sind total süß und bringen mich oft zum Lächeln. Hat auch irgendwie totalen Glückskekscharakter. Nur in geiler halt.

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Einziger Haken: Der Preis. Aber ich sag mal so, wer ein top Produkt haben möchte, der muss halt eben mehr investieren. Das ist doch auch bei allem im Leben so. Klamotten, Autos, Möbel etc. Warum sollte es da bei Lebensmitteln anders sein? Komischerweise wird an dieser Stelle aber am Meisten gespart. Dabei geht es doch um die eigene Gesundheit.

Im März habe ich dann noch eine weitere Liebe dazu gewonnen, denn seit ich in London war, hat die Schokolade von OMBAR mein Herz erobert. Sie ist wirklich genial. Ich glaube, es gab auch hier keine Sorte, die ich nicht mochte. Auch diese kleinen Tafeln werden roh verarbeitet, sind vegan und gesund. Aber auch hier natürlich einziger Nachteil: der Preis. Jedoch meiner Meinung nach echt gerechtfertigt und man isst von hochwertiger Schokolade auch viel viel weniger. Das ist zumindest meine Erfahrung. Was könnt ihr denn da berichten?

So, da ich aber auch ein Sparfuchs bin und natürlich auch bei hochwertigen Produkten gerne Schnäppchen finde, habe ich mal Online gestöbert, ob es die Riegel von Lovechok und Ombar auch im Big Pack gibt. Und siehe da, im Online-Shop von Yakeba habe ich dann ein Bundle gefunden. Inbegriffen: 7 Lovechock Riegel, 8 Ombar Täfelchen und dazu (die kannte ich noch nicht) 3 Pakete von CHOCOdelic. Das sind verschiedene Beeren mit Schokoüberzug.

Die CHOCOdelic Schokobeeren sind auch sehr lecker. Leider hat mir das Paket mit den Physalis nicht so zugesagt, da sie etwas sauerer waren und ich eher ein Süßmaul bin. Aber das muss ja nicht bedeutet, dass sie generell schlecht sind. Maulbeere und Goji Beere fand ich dagegen aber toll.

Dazu hab ich mir dann noch die Lovechock Rocks im Dreier-Pack bestellt. Das sind Mandeln mit Schokoüberzug. Ebenfalls ein Träumchen sag ich euch. Um ehrlich zu sein gab es die jedoch nur dazu, damit ich keine Versandkosten zahlen zu musste. Ich sag ja, Sparfuchs eben.

Also, wer Lust auf gesunde Naschereien hat, der kann mit dem Bundle echt sparen, da es zusammen genommen um einiges günstiger ist. Eine echte Empfehlung zur Nascherei ohne schlechtes Gewissen!

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So, nun ist es aber auch gut mit der Schwärmerei. Schaut einfach mal selbst und testet euch durch.

Im Teil II geht’s dann um selbstgemachte gesunde Süßigkeiten. Seid gespannt! 🙂

Der Weg zur gesunden Ernährung und ein Pancake-Rezept (vegan)

Sich gesund und bewusst zu ernähren lernt man nicht über Nacht. Es ist ein Prozess, der Monate gar Jahre in Anspruch nehmen kann. Und an dem man immer weiter wächst, neues lernt und neue Erfahrungen macht.

Als sich mein Wunsch abzunehmen, immer weiter konkretisierte, habe ich gedacht, dass ich einfach nur ein paar Stücke Schokolade weniger essen sollte oder einfach die Portionen schmaler gestalten muss und es sich dabei schon um gesunde Ernährung handelt. Weit gefehlt. Trotzdem war dies der Startschuss mit dem alles begann. Die Unzufriedenheit war mein Antrieb.

Ich habe angefangen viel zu lesen und mir Kochbücher zur Inspiration gekauft. Mit der Zeit habe ich dann vermehrt Produkte durch bessere, gesünder ausgetauscht. Dinkelvollkornmehl kannte ich zum Beispiel zu dem Zeitpunkt noch gar nicht und heute kommt mir weißes Weizenmehl nicht mehr ins Haus.

Es sind einfach die kleinen Dinge, man muss oder gar sollte seine Ernährung nicht von einem auf den anderen Tag komplett umstellen. Funktioniert eh nicht! Heißhunger hallo sag ich da nur.

Besser ist es da wirklich, einfach auszuprobieren. Mehr Gemüse und Obst in den Alltag einzubauen und kleine Mengen bekannter Lebensmittel durch gesündere auszutauschen. Als kleines Beispiel: ich habe früher meinen Kaffee immer mit Kuhmilch und 1 Löffel Zucker getrunken. Die Menge Zucker habe ich über Wochen dann reduziert, bis ich keinen mehr brauchte. Und naja, die Milch wurde durch Pflanzenmilch ersetzt, was zugegeben am Anfang echt gewöhnungsbedürftig war. Da musste ich ziemlich rumprobieren und kann sagen, dass mir Hafermilch im Kaffee einfach am Besten schmeckt. Für Kuchen und ähnliches geht aber auch Mandel-, Reis- oder Dinkelmilch. Man muss einfach schauen, was für einen persönlich am besten passt, schmeckt und vor allem langfristig integrierbar ist.

Mir graut es immer, wenn ich Diäten sehe wo Produkte strikt verboten werden. Ihr wisst doch noch als ihr Kinder wart oder? Ist etwas verboten, will man es um jeden Preis! Gleiches Prinzip hier.

Passend zum Thema, habe ich letztens erst eine Sendung im Fernsehen gesehen, die Diättester oder so (durch Zufall, sowas gucke ich eigentlich nicht!), und dort wurde wirklich empfohlen das Gemüse aufs Gramm abzuwiegen! Ich meine, halloooooooo? 1. Wäre mir das persönlich viel zu blöd, weil einfach unnötig! 2. Mein Gott, das ist Brokkoli den du da abwiegst, der hat um die 30 kcal pro 100 Gramm und du verbietest dir mehr von dem tollen und gesundem Gemüse?

Ja, ich muss sagen, so lernt man bestimmt ein bewusstes Essverhalten! Das es immer noch Menschen gibt, die solche tollen Diäten empfehlen, macht mich wütend. Kein Wunder, dass es dann Rückschläge hagelt und man ständig mit Hunger und vorallem Heißhunger kämpfen muss. Das diese Menschen dann den Mut verlieren und sagen, dass gesunde Ernährung nicht funktioniert und Verzicht bedeutet, ist dann ja auch klar.

Liebe Leute, stresst euch nicht! Ein gesunder Lebensstil braucht Zeit. Das geht nicht von heute auf morgen. Und das muss es auch überhaupt nicht. Ihr solltet niemals den Genuss am Essen verlieren und vorallem bitte, bitte, bitte wiegt euren Brokkoli nicht ab! Esst so viel ihr wollt von gutem Essen. Esst einfach besser, anstatt weniger und vergesst nicht zu leben!

 

 

Zutaten:

60 g Dinkelvollkornmehl
170 ml Hafermilch
2 EL Chiasamen (eingeweicht in 5 EL Wasser)
1 TL Zimt
20 g gepuffter Amaranth/Quinoa
1 TL Backpulver
1/2 gematschte Banane
Kokosöl zum Ausbacken

Und so geht´s:

Die gematschte Banane mit den eingeweichten Chia-Samen und der Milch verquirlen. Danach Mehl, Zimt und Backpulver zugeben. Zuletzt die gepufften Körner unterrühren und in Kokosöl ausbacken. Fertig!



Ingredients:

60 g whole grain spelt flour
170 ml oat milk
2 tbsp chia seeds (soaked in 5 tbsp water)
1 tsp cinnamon
20 g puffed amaranth/quinoa
1 tsp baking powder
1/2 mashed banana
coconut oil to fry
How to:

Mix the mashed banana, the chia seeds and the milk together. Add flour, cinnamon and baking powder. At least add the puffed amaranth/quinoa and fry with coconut oil.

Enjoy!

Veganes Curry mit Blumenkohl und Gedanken über die gute alte Höflichkeit

Kennt ihr das? Ihr seid auf einen Geburtstag eingeladen, einer Party oder einfach nur zu einem Familienessen. Ein Buffet oder Menü wurde geplant und steht bereit. Sieht super aus, aber jetzt kommts: Es ist einfach nichts für euch dabei! Ich kenne das zu genüge. Bis auf das Essen bei meinem Papa, ist es eigentlich immer so. Meistens bringe ich mir einfach mein eigenes Essen mit. Es ist nicht so, dass ich etwas strikt ablehne, auch ich esse ab und an etwas „ungesundes“, aber ich habe eben meine Prinzipien und Gründe für meine gewählte und voll und ganz gelebte Ernährungsweise.

Kommen wir jedoch zurück zu dieser Situation. Ihr steht also da im Raum und überlegt euch wie ihr vorgehen wollt. Der Punkt ist ja der, ihr habt eure Ernährung umgestellt, leidet an Unverträglichkeiten oder wollt euch einfach so natürlich wie möglich ernähren. Jetzt sieht es aber so aus, dass es bei dem jeweiligen Event eben genau das nicht gibt und ihr natürlich auch keine Lust habt etwas zu essen was euch weder schmeckt, euch krank macht, oder euch einfach nicht in den Kram passt! Der innere Kampf beginnt. Soll ich es einfach Essen und nicht genießen? Oder einfach sagen ich habe keinen Hunger? Schwierig!

Ich bin da ja knallhart. Ich sage, wenn mir etwas nicht passt, oder ich etwas nicht essen will. Jetzt kommt jedoch die Höflichkeitspolizei um die Ecke und sagt: „Hey, einmal kannst du doch was essen. Nur ganz wenig. Aus Höflichkeit.“ Bullshit! Das muss ich überhaupt nicht! Das ist doch schließlich mein Körper!

Und jetzt mal ganz doof gesagt, einem Vegetarier oder Veganer sagt doch auch keiner: „Hey, einmal kannst du doch ein bisschen Fleisch essen. Nur ganz wenig. Aus Höflichkeit.“

In diesem Sinne, hau ich heute ein geniales Curry raus. Natürliche Zutaten, gesund und vegan. Unheimlich lecker, unheimlich wärmend und passend zum Schmuddelwetter da draußen. Lasst es euch schmecken meine Lieben!

 

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Veganes Blumenkohl-Curry

Das kommt rein:

500 g Kartoffeln
700 g Blumenkohl
400 ml Gemüsebrühe
1 kleine Knoblauchzehe (gehakt)
2-3 Lauchzwiebeln
1 TL Currypaste (rot)
1/4 TL Chiliflocken (getrocknet)
20 g Ingwer (gehakt)
1 Handvoll Cashews
1 EL Cashewbutter (oder andere Nussbutter)
1 Dose Kokosmilch (ca. 400 ml)
1 EL Sesamöl
100 g Kichererbsen
1/2 Bund Koriander
Curry / Kurkuma / Salz / Pfeffer

Und so geht´s:

  1. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Kartoffeln in der Brühe ca. 20 Minuten kochen. Blumenkohl putzen und in kleine Röschen teilen. Den Strunk schälen und ebenfalls würfeln. Blmenkohl zu den Kartoffeln geben und mit kochen. Lauchzwiebeln in Ringe schneiden. Die gekochten Kartoffeln und den Blumenkohl abgießen und dabei die Brühe auffangen.
  2. Das Sesamöl in einem Topf erhitzen. Lauchzwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chili anschwitzen. Die Currypaste und Cashewbutter dazu geben und kurz mit anrösten. Die Hälfte der Brühe und Kokosmilch dazu geben. Aufkochen lassen. Dann die Hitze reduzieren und mit den Gewürzen abschmecken. Kartoffeln, Blumenkohl sowie Kichererbsen dazu geben und nochmals erwärmen.
  3. Den Koriander waschen und hacken. Das Curry mit gehacktem Koriander und den Cashewkernen bestreuen. Guten Appetit!


 

Vegan Curry with Cauliflower

Ingredients:

500 g potatoes
700 g cauliflower
400 ml vegetable broth
1 little piece of garlic (chopped)
2-3 spring onions
1 tsp  red currypaste
1/4 tsp chili (chopped, dried)
20 g ginger (chopped)
1 handfull of cashews
1 tbsp cashewbutter
1 can of coconut milk (around 400 ml)
1 tbsp sesame oil
100 g chickpeas
1/2 bunch of coriander
curry/ curcuma/ salt / pepper

How to do:

  1. Peel the potatoes and cut into pieces. Cook potatoes in the broth for around 20 minutes. Cut cauliflower into florets. Peel the stem and cut into pieces as well. Put the cauliflower to the potatoes and let it cook together. Cut the sping onions in pieces. When it´s ready drain it off and save the broth.
  2. Heat the sesame oil and sautée the spring onions, garlic, ginger and chili. Put currypaste and cashewbutter and fry a little more. Add half of the broth and the coconut milk and let it boil up. Reduce the heat and taste with the seasoning. Put potatoes, cauliflower and chickpeas and warm it up.
  3. Wash coriander and chop it. Serve the curry with coriander and cashews on top. Enjoy!

Meine Fitness“routine“ und was ich von der Sportindustrie halte

Erst einmal möchte ich euch sagen, dass alles was ich euch erzähle, auf meinem Wissen und eigenen Erfahrungen beruht. Ich habe weder Lizenzen, noch Berufserfahrung in der Fitnessbranche (noch nicht..) gesammelt, dennoch möchte ich eben genau diese Erfahrungen mit euch teilen. Denn es gibt wirklich so viele Meinungen da draußen, so viele Menschen, Programme, Unternehmen die mit ihrer Meinung und ihren Überzeugungen polarisieren wollen und es eben leider auch schaffen. Das dabei so viele junge Mädels und mit Sicherheit auch Jungs da draußen, die alles was diese Leute von sich geben für bare Münzen halten, geradewegs in die Sportsucht oder Magersucht getrieben werden, bleibt dabei unbeachtet. Versteht mich nicht falsch, ich will nicht die ganze Sportindustrie verteufeln, aber wir sollten einfach wachsamer sein und mehr auf uns acht geben. Nicht alles glauben was uns (vor allem gegen Geld) erzählt wird und mehr genießen!

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Ich möchte euch heute einfach mal erzählen wie mein persönlicher Weg aussah, euch meine Meinung, vor allem rückblickend mit geben und euch erzählen wie es zukünftig so weiter geht. Vielleicht ist es ja für den Einen oder Anderen interessant und kann sich mit meiner Geschichte ganz oder teilweise identifizieren.

Mit dem Sport angefangen habe ich kurz nach meinem Frankreichurlaub 2011. Als ich mir die Bilder angesehen habe, war ich einfach schockiert. Nicht das ich besonders dick war, aber auf einmal hab ich mich mit anderen Augen gesehen, ich sah einfach ungesund aus! Allgemein betrachtet lebte ich auch nicht besonders gesund, habe keinen oder kaum Sport getrieben und geraucht habe ich dazu auch noch. Mir war klar, so geht´s einfach nicht mehr weiter.

Ich fing also an Sport zu treiben und Kalorien zu zählen (ja genau das, heute undenkbar!). Hauptsächlich zappelte ich vor der Xbox zum Zumba. Die Kilos purzelten munter und ich fühlte mich endlich wieder wohl in meinem Körper. Dann irgendwann hat mir meine Schwester den YouTube Kanal von Fitnessblender empfohlen und ich begann mit kleinen Workouts Zuhause. Da ich schon immer geizig war, kam es mir sehr gelegen nicht in ein Fitnessstudio zu gehen. Nicht negativ gemeint, aber was man an Geld nicht ausgeben muss, das muss dann auch eben nicht.

Hauptsächlich habe ich Bauch und Cardio/HIIT trainiert. Typisch Frau! Unausgewogen, ohne Sinn und Verstand und zu diesem Zeitpunkt mit mehr oder weniger Spaß. Trotzdem ging das eine ganze Weile so weiter. Es hatte sich einfach eine gewisse Routine eingestellt.

Wie ich euch ja schon erzählt habe, habe ich Kalorien gezählt und auch strikt auf eine extrem gesunde Ernährung geachtet. Leider sind 1600 Kalorien am Tag oder weniger für einen sehr aktiven Menschen nicht wirklich viel. Sport gab es 6 mal die Woche, mit sehr viel Cardio/HIIT und kaum Krafttraining. Die Dauer meiner Workouts gingen dabei meistens auch weit über eine Stunde hinaus. Restdays waren eine Qual für mich! Ich habe mich schlecht gefühlt einen Tag zu pausieren. Meine Erfahrung ist, dass vor allem Social-Media und viele Programmentwickler, die uns vorschreiben welchen Sport und wann wir diesen zu treiben haben, uns in eine Gedankenspirale schubsen, aus der man so leicht nicht mehr rauskommt.

dsc_3975Ich muss ehrlich sein, ich habe dann irgendwann nicht mehr viel gewogen. Ich hatte Muskeln, aber ich war zu dünn. Hatte wenig Power und hab trotzdem täglich meine Workouts durchgezogen. Bis zu einem Zeitpunkt, an dem ich irgendwann wusste, dass ist nicht der richtige Weg! Es kann doch nicht sein, dass ich mich schlecht fühle, mal einen Tag nichts zu tun!

Mir hat vor allem meine beste Freundin geholfen, die ich im Internet innerhalb der Fitnessblender Community kennen gelernt habe. Mit der Zeit sind wir immer näher zusammen gerückt und haben realisiert, was wir unseren Körpern eigentlich antun. Wir haben damit angefangen, öfter mal laufen zu gehen, haben teilweise unsere eigenen Workouts konstruiert, haben mehr Restdays und Stretching eingebaut. Es war enorm hilfreich, jemanden an der Seite zu haben, der einem sagt, dass es okay, ist heute mal keinen Sport zu machen, heute mal nur eine halbe Stunde zu trainieren oder heute mal Laufen zu gehen anstelle des Legdays. Oder einem zu sagen, dass es zu viel wird, wenn man selbst den Blick dafür verloren hat.dsc_3970

Wie sieht also meine Trainings“routine“ heute aus? Ich benutze bewusst die Anführungszeichen, denn ich habe keine Routine. Keine Woche gleicht der Anderen. Ich habe keinen „perfekten“ ausgeklügelten Plan, der mir jede kleinste Wiederholung, jede Minute meines Trainings vorschreibt. Und auch das sage ich mit etwas Ironie, denn eben genau diese Vorschriften haben mich an den Rand der Sportsucht getrieben.

Heute mache ich genau das, worauf ich Lust habe. Natürlich achte aber auch ich darauf, dass meine Woche ausgewogen ist und das ich zwischen den einzelnen Muskelgruppen mindestens einen Tag pausiere, aber im Großen und Ganzen gibt es keinen Plan. Ich mache Krafttraining, HIIT, gehe Laufen, mache Yoga (was mir im Übrigen auch unheimlich geholfen hat mein Gleichgewicht zu finden), gehe Reiten oder mache Pilates und Stretching. Eben einfach das, was mir an genau dem jeweiligen Tag gut tut. Ganz ohne Zwang! Und ich spreche jetzt nicht von dem kleinen Schweinehund, der natürlich auch bei mir ab und an im Schatten lauert und gnadenlos zuschlagen will.

Ich wünsche mir mehr Menschen, die eben genau diese Botschaft vermitteln. Mehr Unternehmen und Programmentwickler, die mehr Flexibilität (nicht nur im Sport, sondern vor allem auch der Ernährung) zulassen und für ein gesundes Sportpensum stehen. Wo es okay ist, auch mal nichts zu tun. Und auch okay, die Tage zu switchen, wenn es einfach mal nicht passt! Klar Programme oder Kalorienzählen sind super um einen Einstieg zu schaffen, eine gewisse Motivation aufzubauen, aber es darf eben nicht zum Zwang werden. Sport und gesunde Ernährung darf und soll im Allgemeinen Spaß machen und aus Überzeugung verfolgt werden! Ihr werdet sonst langfristig nicht glücklich.

Liebe Leute da draussen, findet den Sport oder auch die Sportarten die euch Spaß machen! Es gibt nicht nur die eine richtige Art und Weise. Keiner kann euch sagen, was für euch und euren Körper das Richtige ist. Lediglich bei der Umsetzung, der richtigen Ausführung oder der Kontrolle könnt ihr euch Unterstützung und Rat suchen. Aber letztendlich entscheidet IHR, was für EUCH richtig ist!

Es ist immer super, wenn ihr euch bewegt. Ob es das Walken, Krafttraining, Joggen, Yoga oder alles Mögliche kombiniert ist. So lange ihr glücklich seid, mit dem was ihr tut und ihr euch nicht täglich zum Training quälen müsst, ist es eben genau so richtig wie es ist! Wachst an euren Erfahrungen und findet was euch gut tut. Ich glaube fest an euch!

Eure Laura

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Ein Neuanfang und ein Rezept für schnelle Vollkornbrötchen mit ´Quark´ (Vegan)

„Ich habe versagt!“ Das waren zumindest meine ersten Gedanken als ich die Entscheidung getroffen habe, meinen Master abzubrechen.

Ich möchte euch etwas dazu erzählen, denn ein Blog ist schon etwas sehr persönliches. Ich möchte hier nicht nur meine Küchenschätze preis geben, sondern auch meine Gedanken. Das bedeutet dieser Blog zumindest für mich. Es ist auch irgendwie komisch, aber andererseits auch nicht. Theoretisch bin ich ja sogar anonym unterwegs, aber doch auch nicht so ganz. Denn Familie und Freunde wissen schließlich größenteils, was ich hier so treibe. Der Gedanke, dass jederman genau DAS hier lesen kann, hat mich anfangs schon verunsichert. Doch jetzt fühl ich mich wohl dabei, eben nicht anonym zu sein. Und wohl dabei, nicht nur stumpf meine Rezepte aufzustischen, sondern auch immer ein kleines bisschen meines Lebens mit euch zu teilen.

Nun, die letzten Wochen waren aufreibend, aufregend und angsteinflößend zugleich. Ab dem Moment, wo ich mir eingestanden habe, dass der alte Weg nicht der Richtige ist und mich nicht glücklich macht, hat sich alles verändert.

Um konkret zu werden, ich wollte eigentlich Lehrerin am Berufskolleg werden. Seit meinem Abitur habe ich mir diesen Weg vorgestellt. Dazu habe ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau gemacht, meinen Bachelor in BWL, sogar ziemlich gut, absolviert. Und als ich dann endlich für den Master an der Universität angekommen war, zeigte sich schnell, dass dort eben nicht mein Platz war. Ich war stets unglücklich, mit mir selbst am hadern. Ich konnte einfach nicht verstehen, warum dies nicht mehr richtig sein sollte, wo ich doch immer diesen einen Traum hatte.

2 Semster habe ich also durchgehalten. 2 Semester voller Zweifel, Tränen und unendlich vielen Gesprächen. Bis ich mir letztendlich eingestehen musste: Das bist nicht mehr DU! Ich hatte mich verändert. Während der letzten 3 Jahre haben sich meine Ansichten, meine Hobbys, meine Lebenseinstellung so gravierend verändert, dass mein damaliger Berufswunsch einfach nicht mehr passte. Sich einzugestehen, dass man den alten Weg verlassen muss, kann ganz schön angsteinflößend sein. Man befindet sich plötzlich nicht mehr auf der sicheren, bekannten Strecke sondern man muss vom Weg abweichen. Querfeldein. Aber meine Erfahrung ist, dass eben genau diese Wege, die ungeplanten, manchmal auch länger andauernden (weil man sich wieder verirrt hat und umdrehen muss – und ich mein das jetzt nicht metaphorisch, sondern das passiert mir wirklich ständig im Wald mit meinem Hund), zum Besten Ziel führen.

Also seid mutig. Geht vom Weg ab, wenn euch der Alte unglücklich macht. Ihr habt nur dieses eine Leben, lebt es so wie ihr es wollt. IHR könnt entscheiden WIE ihr es leben wollt. LEBT!

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So, und nun zu den kleinen Kerlen hier. Sie sind wirklich der Kracher. Gesund, vollgepackt mit Ballaststoffen und dazu Eiweiß- und Energielieferant. Das Rezept ist eigentlich vegan geplant, allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie zum Beispiel als Burgerbrötchen nicht so fluffig werden. Daher bereite ich sie dann mit einem Ei und Quark, anstatt Chia Samen und Seidentofu zu.

Ich hoffe ihr werdet sie genauso sehr lieben wie meine Familie und ich.

 

 

 

 

Gesunde und schnelle Vollkorn-‚Quark‘-Brötchen
(für 6 kleine oder 4 große Brötchen)

150 g Dinkelvollkornmehl (Oder: Einkornmehl, Emmermehl)
50 g Teffmehl (oder mehr Dinkelvollkornmehl)
50 g Buchweizenmehl 
1 1/2 TL Weinstein-Backpulver
200 g Seidentofu (nicht vegan: Quark und 50 ml Milch)
1 Prise Salz
1 EL Ahornsirup
1 Chia-Ei (2 EL Chia mit 5 EL Wasser aufquellen lassen; immer wieder rühren, damit sich keine Klümpchen bilden)
oder nicht vegan: 1 Ei
Sesam/Mohn/oder andere Kerne zum Bestreuen

Und so geht´s:

  1. Den Ofen auf 180 Grad Umluft (200 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen. Seidentofu (nicht vegan: Quark+Milch), samt Flüssigkeit, mit dem Chia Ei (nicht vegan: Ei), Salz und Ahornsirup gut verquirlen. Die Mehlsorten mit dem Backpulver in einer seperaten Schüssel vermischen. Beides zusammenfügen und gut verkneten. Der Teig bleibt dabei ganz leicht klebrig.
  2. Mit bemehlten Händen 4 oder 6 Brötchen formen. Gut plattdrücken, kreuzweise einschneiden und mit den Körnern und etwas Mehl bestreuen. In den vorgeheizten Backofen geben und ca. 20-25 Minuten, je nach Größe, backen. Die größeren Brötchen brauchen etwas länger. Fertig!

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Hinweis:

Am Besten schmecken die Brötchen noch warm aus dem Ofen. Luftdicht verpackt halten sie sich aber auch 2-3 Tage frisch.



 Note: The english recipe will be added soon!